Hussam Al Zaher - Kohero Magazin

Bild: Miguel Ferraz

 

Herkunft

Syrien


Beruflicher Hintergrund

Journalist


Selbstständigkeit im Herkunftsland

Ja, als freier Journalist


Zuwanderungszeitpunkt

2015

Gründungsidee

Das Kohero Magazin gibt Menschen mit Fluchterfahrung eine Stimme. Kohero ist Esperanto und bedeutet Zusammenhalt. Zu Anfang berichtete das Flüchtling-Magazin in erster Linie über die Flucht und das Ankommen in Deutschland. Nach dem Ankommen rückt Kohero nun Berichte und Geschichten über das Zusammenleben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Fokus. Über 100 Autor*innen berichten online, in den Printausgaben und im Podcast Multivitamin über ihre Kultur und Ansichten zu verschiedenen Themen. Die Berichte und Interviews sind ein Anstoß, sich besser kennenzulernen und Misstrauen abzubauen. Sie sollen zum Austausch zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung anregen.

Weitere Informationen auf Facebook oder unter www.kohero-magazin.de.


Gründungsjahr

2017


Finanzierung

Gefördert und finanziert wird Kohero vom Verein Miteinander Ankern e.V.



Herausforderung

Die größte Herausforderung auf dem Weg in die Selbständigkeit als freier Journalist war und ist die Sprache. Sprechen ist das eine, aber für meine Texte brauche ich jemanden, der sie korrigiert.

Der Zugang zu Netzwerken und Systemwissen ist entscheidend, aber sehr schwierig, wenn man neu in einem Land ist.


Erfolgsfaktoren

Meine Freunde haben mich ermutigt, meine Idee in die Tat umzusetzen. Durch Beratung und Begleitung des Programms MoveOn des leetHub St. Pauli e.V. konnte ich den Businessplan für das Flüchtling-Magazin entwickeln. Sie haben mir geholfen ins Tun zu kommen und den Zugang zu wichtigen Netzwerken geöffnet.


Selbstständigkeit

Mit dem Flüchtling-Magazin kann ich in Deutschland in meinem Beruf als Journalist tätig sein, obwohl mein Deutsch noch nicht perfekt ist.


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