Berlin, 18. November 2025 – Die Verleihung des ersten Inclusive Entrepreneurship Award stand heute im Mittelpunkt des Inclusive Entrepreneurship Summit 2025 in Berlin. Im Rahmen der Global Entrepreneurship Week wurden herausragende Gründer:innen für ihre innovativen und inklusiven Geschäftsideen ausgezeichnet.
Fünf Finalist:innen präsentierten ihre Projekte live auf der Bühne vor einer Jury, die sich aus Vertreter:innen der unterstützenden Organisationen sowie Gründer:innen mit Female- und Newcomer-Perspektive zusammensetzte.
Nach intensiver Beratung, entschied sich die Jury schließlich dafür, zwei Auszeichnungen zu vergeben: den Female Entrepreneurship Award und den Newcomer Entrepreneurship Award.
Die Preisträger:innen Marie-Louise Gusmann und Firas Abou Kuba überzeugten mit ihren jeweiligen Projekten Groupera und Hedrotec. „Dieser Preis gibt uns Rückenwind für die nächsten Schritte – vor allem durch das Feedback der Jury und die Kontakte, die wir hier knüpfen konnten“, sagten die Preisträger:innen.
Neben dem Award profitieren alle Finalist:innen von erhöhter Sichtbarkeit und neuen Vernetzungsmöglichkeiten, etwa durch Porträts auf der Plattform „Gründen ohne Grenzen“ (Bertelsmann Stiftung). Die Gewinner:in erhält zudem besondere Einladungen, wie zum Bürgerfest des Bundespräsidenten.
Summit setzt Zeichen für Inklusion und Sichtbarkeit
Der Inclusive Entrepreneurship Summit 2025, veranstaltet von KIZ SINNOVA gGmbH, Perspektive neuStart e.V., Social Impact und der FITT gGmbH in Kooperation mit dem RKW Kompetenzzentrum, brachte Gründer:innen, Politik, Wirtschaft und Unterstützer:innen zusammen. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Unterstützung von The Human Safety Net (Generali), JPMorganChase, Visa Foundation und der Bertelsmann Stiftung.
Im Fokus standen Female- und Newcomer Entrepreneurs – ihre Erfahrungen, Herausforderungen und die Frage, wie Gründung in Deutschland zugänglicher und inklusiver gestaltet werden kann.
Das Programm setzte auf Dialog statt Frontalvortrag:
In einer Fishbowl-Diskussion teilten Gründer:innen mit Flucht- oder Migrationserfahrung ihre Perspektiven gemeinsam mit Politik und Institutionen.
Beim Poster Walk standen drei Leitfragen im Fokus: Sichtbarkeit, Wirkung und Zugänge.
Im Speed Networking kamen Gründer:innen und Unterstützer:innen direkt ins Gespräch.
Ein besonderes Highlight war die Keynote „Gründer:in trifft Politik“ mit
Dr. Armgard Wippler, Leiterin der Unterabteilung Gründungen und Start-ups, Mittelstands- und Start-up-Finanzierung (BMWK), moderiert von Cathérine Ngoli, Wirtschaftspsychologin und Expertin für Inclusive Leadership. „Der direkte Dialog mit Gründer:innen ist wichtig, um Barrieren klar zu erkennen und gemeinsam bessere Lösungen zu entwickeln“, betonte Wippler.
Hintergrund
Der Summit fand im Generali Hauptstadtbüro in Berlin statt und brachte über 250 Teilnehmende zusammen. Ziel ist es, unterrepräsentierte Gründer:innen gezielt zu fördern und zur Vielfalt im Gründungsökosystem Deutschlands beizutragen.
Pressekontakt
Michelle Taylan, Kommunikation Perspektive neuStart
Mail: michelletaylan(at)kiz.de
Telefon: +49 152 09 14 59 30
Die Personen auf dem Bild (von links nach rechts):